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SwitzerlandExpress
 
Ein tollkühnes Vorhaben

Jahresrückblick 2019

Es ist unglaublich wie schnell ein Jahr vergeht. Es ist schon wieder November. Wir haben den letzten Blogbeitrag vor einem Jahr geschrieben. Es ist wirklich wieder Zeit euch auf den neusten Stand zu bringen.

Das Projekt macht langsam aber stetig seinen Weg, und das ist auch gut so. Wie heisst es doch so schön: "Gut Ding will Weile haben". Wir haben die Arbeiten mit JP. Pedrazzini beendet. Der Standort war zu weit weg, und Herr Pedrazzini wahr anderweitig sehr beschäftigt. Ein Dankeschön an dieser Stelle für die geleistete Arbeit.

Wir fanden für diesen Sommer einen geeigneten Hallenplatz, bei der Firma Tauscheck in Gwatt. In ihrem Winterlager konnten wir weiter am Katamaran bauen. Und auch ein Metallbauer wurde in unmittelbarer Umgebung gefunden. Mit Thomas Krebs in Gwatt haben wir einen genialen Metallbauer gefunden, der zwar nicht vom Schiffbau kommt, sich jedoch gut in dieses Projekt einbringt.

Die Box, in die der der Quad auf dem Schiff parkiert wird, konnten wir montieren. Des weiteren wurden die zwei Ruder mit einer speziellen Halterung angebracht. Danach wurde auch der Anhänger zerlegt und die zwei Längsholmen auf dem Katamaran als Verstärkung eingebaut. Des weiteren konnten wir eine Teil des Anhängers als Aussenbordmotorhalterung anbringen. So bleibt vom Anhänger nur die Achse und die Deichsel übrig, die es noch irgendwo zu verstauen gibt. Wir kauften auch einen gebrauchten Segelmast, der jedoch in einem schlechten Zustand ist. Auch ein Grosssegel und eine Fock wurden erstanden. Wir sind uns noch nicht sicher, ob wir das Segelmaterial auch gebrauchen können.

Hinter der Quadbox konnten wir eine kleine Plattform bauen, auf der die Ausrüstungsbox, die auf dem Quad verbaut ist, dann als kleines Steuerhaus dient. Thomas Keller hat sich persönlich der Sache mit dem Steuerhäuschen angenommen. So haben wir einen kleinen geschützten Raum auf dem Schiff.
Des weiteren haben wir 2 gebrauchte Autodachboxen auf Ricardo ersteigert. Das werden unsere Schlafplätze auf der Reise sein.

Wir haben uns entschieden, nach Absprache mit unserem Navalarchitekt, Andreas Kindlimann, den Katamaran weniger breit zu machen. Er ist jetzt noch 3 Meter 50 cm breit, und sollte dadurch kompakter werden. So geht es immer weiter und wir hoffen, dass wir nächsten Frühling das erste Mal aufs Wasser können.

Dran bleiben und durchziehen heisst das Motto. Im nächsten Beitrag können wir euch sicher die ersten Bilder des Katamaran präsentieren. Bis es so weit ist wünschen wir euch alles Gute.

Freundliche Grüsse

Peter und René

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Stand des Projektes im November 2018

Nachdem der Januar vorbei war, suchten wir weiter nach einem Metallbauer oder einer Aluminium-Bootswerft, die sich unserem Projekt  widmen könnte. Das wahr nicht einfach, da viele anderweitig beschäftig sind und kein Interesse an uns zeigten. Deshalb versuchten wir uns selbst als Schiffbaukonstrukteure und zeichneten massstabsgetreue Pläne, aber es blieb meistens bei den Entwürfen.
Wir begannen eine Kiste aus Holz zu bauen in der der Quad später Platz finden soll. Als die Kiste fertig war beschrifteten wir sie mit unserem Logo, und montierten sie auf den Anhänger. So bekamen wir ein Bild, wie das Gefährt als Ganzes aussehen wird. Wir bauten dann vorne auf dem Quad auch noch eine Materialkiste. Jetzt bekamen wir eine Ahnung von den ungefähren Ausmassen des ganzen Switzerlandexpresses. Knappe 9 Meter ist er lang. Die Kiste wurde so auf dem Anhänger positioniert, dass die Gewichtsverteilung richtig stimmte. Wir zurrten sie gut fest und dann ging es auf eine Probefahrt. Es war gewöhnungsbedürftig, doch es funktionierte. So wuden dann ein paar hundert Kilometer gefahren. Auch eine Fahrt auf den Grimselpass war dabei. Es war ein schönes Gefühl mit einer solch starken Zugsmaschine unterwegs zu sein. Man spürte die geballte  Kraft des 1'000 ccm Rotax Motors mit seinen 84 PS.
Leider gab es dann Mitte 2018 einen ungewollten Unterbruch in der weiteren Planung und Realisierung meines Vorhabens. Gesundheitliche Gründe zwangen mich meine langjährigen Tätigkeiten auf dem Thunersee und auf der Strasse zu beenden und das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitgeber aufzulösen. Es folgten zeitaufwändige Untersuchungen, Abklärungen und Therapien. Auch die Suche nach einer geeigneten neuen Arbeit ist alles andere als einfach. Ich blicke aber positiv in die Zukunft, um auch dieses Problem zu meiner Zufriedenheit meistern zu können.
Trotz der gesundheitlichen und beruflichen Widerwärtigkeiten befasste ich mich weiter mit dem Projekt. Peter und ich hatten noch niemanden gefunden der den Katamaran weiter bauen könnte. So wendete ich mich wieder einmal an den Navalarchitekten und fragte in um Rat. Er gab mir eine Adresse und an diese wendeten wir uns. Es vergingen wieder mehre Wochen bis wir uns treffen konnten. Bei dem Gespräch wurden dann die groben Eckdaten des Schiffes besprochen. Die Baupläne wurden durchgesehen und es müssen die Kosten berechnet werden. Eine Offerte werden wir gegen Ende des Jahres bekommen. In der Zwischenzeit heisst es halt warten. So geht es immer weiter mit dem Projekt, langsam zwar, aber Hauptsache ist dass es immer ein kleines Stück vorangeht.
In dem Sinne bleiben wir am Ball.
Mit herzlichen Grüssen
Peter und René

 

 

 

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Stand des Projektes im Januar 2018

Seit September 2017 unterstützt mich mein Kamerad Peter Kopp im laufenden Projekt. Er stellte den Kontakt zu einer Werft her, die uns die Ruder für den Katamaran schickten. Des weiteren erstanden wir einen Anhänger um das ganze Material für den Katamaran zu transportieren. Der Quad offenbart seine Qualitäten, zeigt sich von seiner besten, aber durstigen Seite, und hatte glaube ich, richtig Freude, den beladenen Anhänger zu ziehen. Als Funktions- und Belastungstest wurde der Anhänger mit 700 Kg beladen. Wir fuhren dann ohne Probleme eine steile Bergstrasse hinauf.
Auch wurde ein Plan gezeichnet, auf dem man sieht wie der Katamaran weiter gebaut werden soll. In nächster Zeit wird die Suche nach einer Werft oder einer Metallfirma verstärkt, die die Konstruktions- und Montagearbeiten am Katamaran weiter führen kann. Eventuell findet sich auch eine Privatperson die sich mit Aluminiumschweissarbeiten sehr gut auskennt. Peter Kopp hat zudem eine Firma gefunden die den Hauptmast liefert, um die Besegelung sicher zu stellen. Zu meiner grossen Erleichterung habe ich gute Freunde die mir helfen, auch ohne meine aktive Mithilfe, das Projekt weiter zu führen.
Als kleine Auflockerung habe ich die Zusammenfassung meiner Reise von 1991 auf YouTube gestellt, die man hier anschauen kann.
In diesem Sinne liebe Grüsse und bis zum nächsten Mal.
René und Peter 
 

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Projektpause

Liebe Freunde des Switzerlandexpress.
Leider muss ich euch mitteilen, dass für die nähere Zukunft das "Projekt Switzerlandexpress" aus gesundheitlichen Gründen auf Eis gelegt wird. Eventuell führt später ein Partner unter meiner Regie das Projekt weiter. Ich werde euch diesbezüglich auf dem Laufenden halten.
Mit freundlichen Grüssen
René Wittwer

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Ein gewichtiger Meilenstein

Endlich ist es soweit. Der Quad ist bei der Friedli PowerSports AG in Wohlenschwil abholbereit.

Für die Firma PowerSports war es gar nicht so einfach dieses doch etwas spezielle Gefährt einzulösen. Ich freue mich sehr auf diesen Tag. Ich fahre mit dem Zug nach Brugg und Willi von Arb holt mich am Bahnhof ab. Nach einem feinen Kaffee in Mellingen fahren wir nach Wohlenschwil. Der Quad steht schon bereit.

Peter Friedli begrüsst und herzlich und legt gleich los mit der Instruktion dieses Fahrzeugs. Willi hört auch mit, denn 4 Ohren speichern mehr Informationen als meine beiden. Und es gibt viel Neues aufzunehmen. Wir staunen beide über die Qualität des Fahrzeugs. Nach der ausführlichen Instruktion will ich bei Peter Friedli noch eine can-am Jacke kaufen, als kleines Dankeschön für sein Sponsoring und die ganze Unterstützung und Beratung im Vorfeld des Kaufs. Doch er meint es sei in Ordnung so und schenkte sie mir völlig überraschend. Das ist der Hammer!!! Vielen Dank Peter.

Dann ist es soweit. Die Spannung steigt. Da ich wohl einer der wenigen Kunden bin, die so ein Fahrzeug ohne Probefahrt kaufen, mache ich mich jetzt daran, es kennen zu lernen. Die ersten paar 100 m absolviere ich um das Gebäude. Schon ein wenig komisch, kein Motorrad und kein Fahrzeug mit Steuerrad. Und doch fühle ich mich bereit für den Ritt nach Hause.

Wir verabschieden uns, Willi fährt nach Zürich und ich mache mich auf den Weg Richtung Thun. Ein total neues Fahrfeeling für mich. Donnerknödel wo ist die Bremse, das Gas, der Blinker? Nach ein paar Kilometer geht es immer besser und bald fühle ich mich wohler und sicherer. Da an diesem Wochenende das Swiss Travell Festival in Meierskappel stattfindet, denke ich mir, ich schaue dort noch herein, denn es liegt direkt am Heimweg. Ich stärke mich mit einem warmen Tee und schaue mir einen Vortrag an. Leider fängt es an zu regnen. Nach ein paar Gesprächen mit alten Bekannten, mache ich mich trotzdem auf den Weg. Es regnet richtig heftig, doch ich bin gut eingepackt. Die neue can-am Jacke erweist sich als absolut wasserdicht. Ich habe meinen Quad unter mir, der mich mit seinem kraftvollen Motor via Enlebuch und über den Schallenberg nach Hause bringt. So gegen 21.30 Uhr komme ich dann doch ziemlich müde, aber überglücklich in Gwatt an. Die ersten 160 Kilometer sind geschafft.

Wie viele Kilometer werden es in 2 Jahren sein? Was werden meine Augen, und die Augen des Quad (Lichter) alles sehen und erleben dürfen? Wir werden sehen. Doch es gibt noch viel zu tun. Im Moment geniesse ich mal den irren Sound des Motors vom Quad, und drehe noch ein paar Runden mit der Familie.

Wünsche euch allen einen schönen Tag und bis bald.

René im Glück.

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Ein paar Zahlen

Nachdem die ganze Familie gesund und munter von den Ferien im unglaublichen Dubai zurück gekommen ist, hatte ich eine zusätzliche Woche Zeit, mich um all die offenen Arbeiten für mein kühnes Vorhaben weiter zu kümmern.

Die Querträger (Beams) für den Katamaran waren im Balmholz bereit und wir konnten sie auf die geplante Länge von 4.50 Meter abtrennen. Das wird die Breite des Katamarans werden. Kosten der Träger: 929.00 Fr. Einen ganz herzlichen Dank an alle Mitarbeiter vom Balmholz, die mir, im Einklang mit ihren Arbeiten immer bereitwillig helfen.

Die Halterungen für die Querträger sind nicht einfach zu fertigen. Christian hat mir aber eine Halterung aus Aluminium geschweisst, dass mir fast die Tränen kamen, aber vor lauter Freude. Die Halterungen sind die wichtige Verbindung zwischen den Schwimmern und den Querträgern. Es braucht noch 5 solcher Halterungen. Sind sie angefertigt, kann ich den Katamaran ein erstes Mal zusammenbauen und testen wie er im Wasser schwimmt. Die Flasche Champagner ist schon mal kalt gestellt und bereit für die Taufe. Dann gibt es auch die ersten Bilder von meinem Schiff.

Der zweite Schwimmer ist auch zur Abholung bereit. Herr Beat Zimmerli von der ProMot AG in Safenwil schaffte es wieder, die zwei Schläuche fachmännisch und ohne Leckstellen zu verschweissen. Diesmal hatte er keine Blasen an den Händen. Das schlug sich auch auf den Preis nieder, und die Kosten lagen diesmal bei günstigen 544.70 Franken. Danke Beat für deine super Arbeit.

Am Mittwoch, 15.03.2017, durfte ich im Hotel Kreuz in Bern meinen Vortrag der Reise von 1991 halten. Stefan Pfander, vom Atelier Terra und Gründer des Olalei Eventverzeichnisses, organisierte diesen Abend. Danke an dich Stefan. Es kamen ca. 30 - 40 interessierte Besucher zu diesem Anlass. Auch ein paar Schulkollegen waren anwesend. Der Vortrag lief sehr gut, und es gab etliche schöne und applaudierende Reaktionen aus dem Publikum.

Mein Schulkollege Markus Schenk lud sein neues Arbeitsteam an den Vortrag ein. Danke Markus für die grosszügige Spende an mein laufendes Projekt. Danken möchte ich auch allen anderen Anwesenden, denn an diesem Abend kamen rund 350 Franken an Spendengeldern zusammen.

Da ich am nächsten Tag noch mein Moped mit dem Switzerland-Anhänger holen musste, lief ich mit unserem Hund Jack von Gwatt nach Ostermundigen. Wir beide waren geschlagene 7 Stunden unterwegs und haben dabei ca. 6.60 (!) Franken an Fahrkosten gespart. Jack und ich waren dann doch ein wenig auf den Felgen.

Für den Rückweg nach Gwatt durften wir beide jedoch reiten, Jack im Anhänger und ich auf dem Moped. Ich weiss nicht genau was in Jack seinem Gehirn vorgegangen ist. Er verliess die Kiste zu Hause jedenfalls ziemlich schnell und schaut sie seit dem eher argwönisch an.

Am Freitag stand ein Termin bei der Firma Friedli Powersports AG, in Wohlenschwil auf dem Programm. Ich war ein wenig nervös, denn es ging doch immerhin um meine grösste Anschaffung für das Projekt. Herr Friedli sen. begrüsste mich sehr freundlich, und wir hatten ein erfolgreiches, konstruktives Gespräch. Der CAN-AM Outlander, 6+6 1000 XT, ist genau das Fahrzeug, das alle meine Anforderungen für ein optimales Zugfahrzeug erfüllen kann.

Meine lange, lange Suche scheint hier in Wohlenschwil ein glückliches Ende zu finden. Herr Friedli sichert mir seine Unterstützung und begleitende Hilfe zu und sponsert mein Vorhaben mit fantastischen 4'600 Franken. Was für ein Glück, und was für ein schöner Tag für den Fortschritt meines kühnen Projektes. Herr Friedli, auch ihnen möchte ich an dieser Stelle nochmals herzlich danken.

Schon bald gibt es die ersten Bilder vom Fahrzeug. Doch es gibt noch viel tun bis dahin.

Bis zum nächsten Mal, liebe Freunde des Switzerlandexpress.

Euer René

 

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Der Bart wächst mit dem Projekt.

bart 1

Seit der Bau des Katamarans im neuen Jahr so richtig losgegangen ist, lasse ich mir einen Bart wachsen. Mal schauen wie lang er bis zur Jungfernfahrt des Katamarans wird. Im Moment ist er ca. 3 cm lang.

Die letzten 2 Wochen wahren sehr erlebnissreich. Ich hatte einen fantastischen Tag an der Suissenautic- Ausstellung in Bern. Als ersten traf ich Marcel Lehmann, von der Lehmann Werft in Solothurn, bei dem ich schon vor eineinhalb Jahren zu Besuch war. Wir unterhielten uns prächtig. Auch sein Angebot das er mir machte, freut mich riesig. Als ich mich weiter umschaute, lief ich geradewegs an den Stand von Can-Am Powersports Friedli aus Wohlenschwil. Wow so ein Glück dass Herr Patrick Friedli auch da war und wir ein kurzes Gespräch führen konnten.

Als ich weiter durch die Austellung schlenderte, kam ich am Seepolizeistand vorbei und fragte dort, ob es vielleicht möglich sei, den Katamaran für einen Test zu Wasser zu lassen. Sie sagten mir, ich solle mal die Experten vom Schifffahrtsamt da hinten fragen. Ich lief um die Ecke und da sass Herr Marcel Koller, der Chefexperte den ich schon seit Jahren kenne. Er prüft regelmässig das Lastschiff MS Balmholz, auf dem ich als Schiffsführer angestellt bin. Und neben Marcel Koller sitzt Williman, der 2. Schiffsxperte, der mir Andreas Kindlimann empfohlen hat. Herr Kindlimann unterstützt mich kompetent als Naval-Architekt seit ca. 2 Jahren, auf dessen grosse Hilfe ich nicht mehr verzichten möchte und die sehr wertvoll ist. So schliesst sich der Kreis, und ich bin erfreut, all diese Menschen getroffen zu haben, die meinem Projekt grundsätzlich positiv gegenüberstehen. 

Als weiteres konnte mir Anton Rufener vom Steinbruch Balmholz, die Beams (Querträger aus Aluminium) für den Katamaran besorgen. Andreas Zimmerli von der Firma Promot in Safenwil hat mit einem erneuten Kraftakt den zweiten Schlauch zusammengebaut. Das ist so cool. Auch Christian, der mir die Halterungen baut, konnte das Aluminium biegen, und ist auf Kurs.

Als nächstes steht bei mir der Vortrag vom 15. März im Hotel Kreuz in Bern auf dem Programm. Ich muss alles noch genau durchschauen damit es klappt und ich nichts vergesse. Wer Lust hat kann ruhig vorbeikommen. Alle notwendigen Informationen sind in der Rubrik: "Agenda-Veranstaltungen" nach zu lesen. In der selben Woche treffe ich mich auch mit Patrik Friedli und seinem Vater, um über einen Quad zu sprechen.

Bis zu dieser Vortrags-Woche machen meine Frau Rosie, unsere zwei Töchter, die jetzt beide 18 geworden sind und ich eine Woche Urlaub. Als ganz grosse Überraschung schenkte uns Rosie zu diesem wichtigen Doppel-Geburtstag der Töchter die Flugtickets nach Dubai. Wahnsinniges Dankeschön, liebe Rosie.  

Also dann bis bald liebe Freunde des Switzerlandexpress.

Euer René.

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Ein Arbeitstag auf MS Balmholz

 

Wie ich in meiner Beschreibung bereits kurz über mich erzählt habe, arbeite ich seit 27 Jahren bei der Firma Sorgen AG, unter anderem als Schiffsführer auf dem Nauen "MS Balmholz". Das Fahrgebiet ist der Thunersee, im Pendelbetrieb zwischen Steinbruch Balmholz und dem Entladehafen Scherzlingen in Thun.

Nun kann ich euch in einem Video (Direktlink zu YouTube für Handys) zeigen, wie der normale Arbeitsalltag auf diesem Schiff so abläuft. Natürlich herrscht nicht immer schönes Wetter. Es kann ganz heftig stürmen auf diesem Gewässer, oder man braucht das Radar um sich durch dicken Nebel zu tasten. Im Winter, bei tiefen Aussentemperaturen, würde ich auch lieber in einem geheizten Raum arbeiten.

Aber die schönen Seiten überwiegen dennoch. Langeweile und Routine kommen keine auf. Jede Fahrt ist wieder anders.

Doch schaut selbst. Viel Vergnügen. Euer René.

 

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Willi von Arb

Tolle Bilder

Hallo Rene oder auch Gonzo Tolle Bilder von Deinem Arbeitsplatz, wünsch Dir gutes gelingen mit Deinem Projekt. LG Bruno... Weiterlesen
Dienstag, 28. März 2017 20:21
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Nette Menschen helfen mir.

Was würde ich machen ohne kameradschaftliche, fremde Unterstützung?


Gute Tage für das Projekt. Nach einem Restaurantbesuch in der Traube in Merligen, fragte ich meinen guten Kameraden und treuen Helfer, Willi von Arb, wie es mit einer Homepage für das Projekt wäre. Willi sagte zu, und jetzt ging es Schlag auf Schlag. Schon ein paar Tage später rief mich Willi an, und präsentierte mir die super Homepage auf der wir uns heute befinden. Es ist der absolute Hammer für mich. Danke viel mal Willi.

Nun heisst es für mich am Computer zu lernen und Erfahrungen zu sammeln, denn ich bin für den Inhalt des Webauftritts verantwortlich.

Als weiteren Höhepunkt durfte ich die Werkstatt des Steinbruchs Balmholz benützen um am Gerüst zur Fixierung der Schwimmkörper zu arbeiten.

Durch die Hilfe meiner beiden Skiklubkameraden, Stefan und Matthias Wyler, fanden wir noch einen Konstruktionsschweisser der in seiner Freizeit mir die vielen Aluminiumteile, gemäss meinen Plänen zum Katamaran zusammenschweisst.

Ich danke allen Helfern und Freunden, die an diesem Projekt teilnehmen von ganzem Herzen. Wenn es dann auf Reise geht, ist für die netten Helfer immer ein Platz frei an Bord des Switzerlandexpress. Das 2017 ist bis jetzt ein gutes Jahr.

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2017 wird hoffentlich ein gutes Jahr

Nachdem ich jetzt einiges Material zum bauen hatte, konnte ich das erste Mal einen Schlauch aufblasen, und die Dimensionen des Katamarans einschätzen. Es gefiel mir was ich sah.


Nun konnte ich auch wieder Kontakt zu Herrn Andreas Kindlimann aufnehmen, den ich schon vor eineinhalb Jahren aufgesucht hatte. Er unterschtützt das Projekt als Naval-Architekt. Ich bin so glücklich und dankbar, dass ich ihn über Vorschriften, Zulassung, Auflagen und andere administrative Fallstricke um Rat fragen darf, und er sich Zeit für mich nimmt.

Bei einem Gespräch mit einem Quadfahrer, den ich so beiläufig um Rat fragte, sagte dieser es gebe auch dreiachsige Quads. Sie seien als Traktor zugelassen, eine Zuglast von 750 kg haben und zudem noch über 300 kg  zuladen dürfen. Mit einem Schlag war das Transportproblem über Land gelöst. Ich war der glücklichste Mensch in diesem Moment.

Ich nahm erneut Konakt zu Herr Patrick Friedli von der Powersports AG in Wohlenschwil auf, den ich schon vor eineinhalb Jahren über das Projekt informiert hatte. Er ist Generalimporteur von Can Am. Er führt auch eine grosse Anzahl von heissen Wassersport-, und Schneesportfahrzeugen in seinem Sortiment. Zu meiner Freude berät mich auch Herr Friedli äusserst kompetent zu meinen nicht gerade einfachen Fragen.

2017 ist bis hierhin ein Superjahr.

 

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Es geht in Richtung Katamaran!

Nachdem das Vorhaben einen Trimaran zu bauen vom Tisch war gab, es eine Neuausrichtung.

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Wieder zurück zum Quad?

Nach der Luxusvariante mit dem Jeep, in dem man gemütlich an der Wärme gewesen wäre, und vor Regen und Sonne geschützt ist, musste ich mich wieder darauf einstellen draussen zu fahren.


Wieder zurück zum Quad, oder irgend einem anderen, kleineren Fahrzeug, das nicht schwer ist, aber einen ziemlich schweren, vollen Anhänger ziehen kann. Na ja, im Notfall gehe ich einfach noch mal mit Moped, Anhänger und Schlauchboot, was ich ja schon von meiner ersten Reise her kenne.

Das Problem bei einem Quad ist, er kann leider nicht das Gewicht meines projektierten Anhängers ziehen. Sollte ich es einfach versuchen oder gibt es noch andere Möglichkeiten? Ich Entschied mich erst mal beim Schiff weiter zu planen. So schaute ich weiter nach geeigneten Schläuchen und stiess im Internet auf die Spreu-Boote in Wuppertal (www.spreu-boote.de/), die auch einzelne Schläuche verkaufen.

Nach mehreren Telefonaten und ein paar Monate rumplanen, fuhr ich nach Wuppertal und schaute mir die Schläuche an. Was ich sah gefiel mir und ich bestellte 6 Schläuche um damit meinen Trimaran zu bauen. Kurze Zeit später wurden sie bei der Gafner AG, Transporte, in Thun angeliefert.

Bei der Gerüstbaufirma Lawil-Gerüste in Thun, konnte ich Aluminium-Gerüstteile ausleihen. So baute ich im Sommer 2016 ein erstes Mal so was ähnliches wie einen Trimaran zusammen um zu schauen wie so etwas in Wirklichkeit aussieht. Das Ding war 11 Meter lang und ca.6 Meter breit. Es gefiehl mir nicht so sehr und ich konnte mir nicht vorstellen damit sicher auf dem Wasser unterwegs zu sein.

Es musste sich etwas ändern!

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Das Projekt ändert sich erneut !

Als ich mich entschlossen habe, als Zugfahrzeug einen Suzukijeep zu nehmen, musste natürlich der Konstruktionsplan den grösseren Abmessungen und Gewicht angepasst werden.


Die alten Konstruktionspläne für das Projekt mit einem Jeep als Zugfahrzeug.

trimaran plan 1

trimaran plan 2

trimaran plan 2

Das Schiff sollte, gemäss obigen Plänen, ein Trimaran werden, mit 2 Schwimmern (Schläuche) in der Mitte und je einen Aussen als Ausleger. Die Ausmasse wurden immer gewaltiger. Die Länge wuchs auf 13 Meter, und die Breite auf runde 7 Meter. Der Jeep würde dann der Länge nach auf dem Schiff stehen. Die Schläuche wahren riesig in den Abmessungen um das Gewicht des Jeeps, des Anhängers und aller übrigen Reiseutensilien zu tragen.

Rund ein Jahr lang beschäftigte ich mich mit dem Jeepprojekt. Ich flog sogar nach England zu einer Schlauchbootfirma die bereit wahren mir solche Schläuche zu bauen. Nach intensiven Gesprächen und der Bitte für einen Kostenvoranschlag flog ich zurück in die Schweiz. Ein paar Tage später erreichte mich die gewünschte Offerte. Runde 25'000 Schweizer Franken würden sie kosten.

Damit war für mich klar, es musste kleiner und günstiger werden. Alles fing fast wieder praktisch bei Null an. Auch wenn es ein Rückschlag war (eigentlich nur in Gedanken und auf dem Papier), ich lasse mich nicht entmutigen, es muss weiter gehen.

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Abrupte Projektänderung

Nach einem Besuch bei Marcel Lehmann, Inhaber der Aarewerft in Solothurn, wurden meine, bis anhin gezeichnenten Pläne und Berechnungen plötzlich zur Makulatur. Es wurde darüber nachgedacht und diskutiert, als Zugfahrzeug einen Suzukijeep zu nehmen. Dadurch vergrössert sich erheblich die errechnete Nutzlast des Schiffes und die ganze Konstruktion muss neu überdacht werden.

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Mein erster Plan

mein erster plan k Was ihr da auf der linken Seite seht, ist mein erster Konstruktionsplan von einem gedachten Trimaran. Er muss nicht nur mich, einen möglichen Passagier sondern auch das Zugfahrzeug, den Anhänger und das gesamte übrige Material tragen und sicher übers Wasser bringen können.
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